Polycup 2017 - Bundesfinale in Innsbruck

PTS Wien 22 sicherte sich den Meistertitel

2017 – keine EURO, keine WM…ein Jahr also ohne Fußball-Großveranstaltung? Möchte man meinen, stimmt aber nicht! Denn auch heuer gab es wieder den traditionellen Polycup. Nach zahlreichen Bezirks - bzw. Landesausscheidungen trafen sich vom 29. bis 31. Mai die zehn besten Fußballteams (neun Landesmeister + ein zusätzlicher Platz für das Veranstalterbundesland) der Polytechnischen Schulen zum großen Bundesfinale in Innsbruck.

In durchwegs knappen Vorrundenspielen setzte sich in Gruppe A die Heimmannschaft der PTS Innsbruck an die Spitze, gefolgt von Wien 22. In Gruppe B war mit der PTS St. Johann im Pongau ebenfalls eine Schule aus dem Westen erfolgreich, Platz 2 ging an Rankweil.

Dass der Fußball seinen eigenen Gesetzen folgt, wurde in den Kreuzspielen erneut bewiesen. Dort gingen nämlich jeweils die Gruppenzweiten als Sieger vom Platz. Die PTS Rankweil behielt gegen Innsbruck mit 3:1 die Oberhand, Wien 22 gegen St. Johann i.P. mit 1:0.

In nicht weniger spannenden Platzierungsspielen gab es im Kampf um Platz 9 ein 3:1 des zweiten Tiroler Vertreters, der PTS Schwaz, gegen die PTS Gmünd aus Niederösterreich. Platz 7 sicherte sich Oberwart mit einem ausnahmsweise recht klaren 3:0 gegen Villach. Schon umkämpfter wiederum der 5. Platz – 1:0 zwischen den PTS aus Wels und Weiz.

Im kleinen Finale um Platz 3 war abermals Spannung für die zahlreichen Zuschauer auf den Rängen garantiert – die Innsbrucker Hausherren holten nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Remis, mussten sich aber im anschließenden Elferschießen knapp mit 4:5 geschlagen geben. Statt eines „Finales dahoam“ blieb nur der undankbare 4. Platz. 

Im von Bundeshymne und Cheerleader umrahmten Endspiel standen sich schließlich - nach dem letztjährigen Westderby - Österreichs Osten und Westen gegenüber: PTS Wien 22 gegen PTS Rankweil. In diesem Favoritenduell - Wien und Vorarlberg sind traditionell stark – setzten sich die Fußballer aus der Bundeshauptstadt doch relativ souverän mit 3:1 durch.

Eine - von der Cheerleader-Truppe würdig eröffnete - Siegerehrung bildete schließlich den Schlusspunkt dreier aufregender Tage für alle Teilnehmer. Aus der Hand von Tirols Landesrätin Dr. Beate Palfrader und Fachinspektor Mag. Wolfgang Oebelsberger gab es die wohl verdienten Pokale und Urkunden. Die drei Erstplatzierten durften sich noch zusätzlich Gold, Silber und Bronze um den Hals hängen lassen, ehe es wieder Richtung Heimat ging. Aber wie heißt es so schön – nach dem Spiel ist vor dem Spiel bzw. nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Nächstes Schuljahr lockt die Bundeshauptstadt mit dem Polycup-Bundesfinale 2018!

 

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